Leben im winterlichen Garten

Heutzutage sind die Gärten und Vorgärten, insbesondere in den Wohnvororten und -städten, häufig sehr aufgeräumt. Laub ist geharkt, Büsche und Bäume noch klein, kaum Platz für Getier. Dabei benötigen insbesondere im Winter viele Tiere Hilfe, auch unsere heimischen Vögel finden immer weniger Futter.

Ein Futterhäuschen benötigt wenig Platz, auch für einen Meisenring sollte sich eine Ecke finden lassen.
Besonders gerne werden die Futterhäuschen angenommen, wenn Büsche in der Nähe sind, in die sich die Vögel zurückziehen oder von wo aus sie erst mal das Umfeld vorsichtig beäugen können. Genauso viel Trubel und Leben ist erfahrungsgemäß an einer Wasserschale, die ebenfalls dringend erforderlich ist. Wie trocken es auch im Winter werden kann, erleben wir derzeit wieder bei diesen Minustemperaturen. Wie sich die Wasserschale vor dem Zufrieren bewahren lässt, haben wir hier  bereits beschrieben.

Wann immer sich die Möglichkeit bietet, sollte man die Futter- und Wasserstelle so aufbauen, dass sie von einem Fenster aus unauffällig zu beobachten sind. Vor allem auch für die Kinder ist das beobachten und bestimmten der verschiedenen Arten nicht nur lehrreich und informativ, sondern regelmäßig auch ein Riesenspaß. Es empfiehlt sich, die Futterstelle immer zu einer regelmäßigen Uhrzeit zu befüllen, schon nach kurzer Zeit haben die „Besucher“ das registriert und warten schimpfend im Gebüsch, wenn man sich denn mal verspätet.

Fotos einiger unserer Zaungästen haben wir unten, die Bestimmung der einzelnen Tierchen, es sind auch einige recht seltene dabei, überlassen wir heute gerne Ihnen und den Kindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare

Leben im winterlichen Garten — 1 Kommentar

  1. Es schneit schon eine Weile und die Pieper sitzen in Baum und Hecke und sind empört, weil die Schalen noch nicht aufgefüllt sind. Die haben sich ganz schnell an ihre Zeiten gewöhnt und legen wert darauf, dass der Tisch pünktlich gedeckt ist.